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Wintergemüse

12. November 2011 | Von simone

Blog in WintergemüseAuch in der kalten Jahreszeit können wir uns von frischem Gemüse ernähren. Das winterharte Wurzelgemüse enthält eine Vielzahl von Ballaststoffen, Mineralien und Vitaminen, die die Pflanze während ihrer Zeit in der Erde ansammelt und in den Wurzeln speichert.

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Mit Wintergemüse unsere Abwehrkräfte stärken

Genau diese verborgenen Schätze wollen wir uns im Winter zunutze machen, um unser Immunsystem zu stärken. Die Kartoffel ist aus unserem Garten und der heimischen Küche nicht mehr wegzudenken. Kartoffeln sind keine Dickmacher, sie enthalten nur 0,1 % Fett sowie leicht verdauliche Kohlehydrate, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Was dick macht, ist die Zubereitung mit zu viel Fett.

Kartoffeln sollten mit der Schale gegart oder gebacken werden, da in ihr die Vitamine gespeichert sind. Möhren werden dank ihres nussig süßen Aromas auch gerne roh gegessen. Sie enthalten das wertvolle Karotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird, wenn die Möhren gemeinsam mit Fett (Öl, Sahne) zubereitet werden. Mit dem kräftigen Orangerot der Möhren wird jedes Essen zugleich auch zu einem Festschmaus für die Augen!

Die Rote Bete (rote Rübe) ist eine tolle Vitaminbombe, dazu noch von sehr hohem Eisengehalt. Die blutroten Wurzelknollen sind reich an Nährstoffen, und im roten Farbstoff befinden sich die sogenannten Radikalfänger, die die krebserregenden Stoffe im Körper hemmen. In der Küche wir die Rote Rübe gerne zu Rohkostsalaten und Suppen verwendet. Der Sellerie (Knollensellerie) gehörte schon immer zu den Heilpflanzen, da er viele Beschwerden lindert oder heilt. Seine Wirkung ist entwässernd, antirheumatisch und blutdrucksenkend.

Das ätherische Öl beruhigt die Nerven und wirkt stimmungsaufhellend. In der Küche findet er gerne Verwendung in Rohkostsalaten oder Gemüsesuppen. Feinschmecker schätzen die herzhaft würzigen, gebratenen Selleriesteaks. Der scharfe Winterrettich, leicht erkennbar an seiner fast schwarzen Schale, ist in runder und länglicher Form erhältlich und wird meist frisch verzehrt. Aufgrund der schwefelhaltigen Senföle wirkt er antibakteriell in allen Organen und regt die Galle an.

Weiteres Gemüse

Die weniger bekannten heimischen Wurzelfreunde sind Pastinake, Petersilienwurzel, Topinambur und Schwarzwurzel, die gerne wegen ihres würzigen und erdigen Geschmacks in Wintersuppen Verwendung finden. Die nussig schmeckenden Knollen der Topinambur eignen sich wegen ihres hohen Inulingehalts besonders für Diabetiker. Alle Knollen- und Wurzelgemüse können in kühlen, trockenen Räumen lange gelagert werden. Es ist darauf zu achten, sofort nach dem Kauf von Wurzelgemüse das grüne Kraut zu entfernen, damit die wertvollen Säfte in der Wurzel oder Knolle bleiben.

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