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Was macht einen guten Wein aus?

4. September 2010 | Von simone

Zunächst wird die Qualität eines Weines bestimmt, nach den vier Grundsäulen des Geschmacks: Frucht, Alkohol, Säure und Süße. Das Gleichgewicht bzw. die Harmonie dieser Komponenten bestimmen die Qualität des Weines –  alle müssen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen.

Die hohe Kunst der Weinbereitung besteht vor allem im Ausbalancieren von Zucker und Säure. Die Hauptgründe der unterschiedlichsten Wein-Geschmäcker liegen sicher an der geographischen Lage und dem damit verbundenen unterschiedlichen Klima.

Der Wein

Einzelne Faktoren in den verschiedensten Ländern sind dennoch gleich. Terroir, Trauben und Erfahrung im Weinmachen sind die Zutaten zu gutem Wein. Diese Elemente bringen das Profil, den Typ und die Art eines Weins zustande.

Der Winzer

Das Ziel des Winzers ist, seine Trauben zu perfektionieren. Meist kann man den Unterschied zwischen gutem und sehr gutem Wein in direktem Vergleich erkennen. Vorbei sind die Tage mittelmäßiger Produkte. Die Herausforderung anderer Länder ist groß. Gegenwärtig wird soviel hochwertiger Wein produziert wie nie zuvor; was gute Aussichten für die Konsumenten bedeutet.

Die Qualität

  • Frucht: Die Frucht eines Weines ist zunächst abhängig von der Rebsorte. In der Regel ist der Fruchtgeschmack komplex und erinnert an verschiedene Früchte. Hier spricht man von einem Fruchtkorb, das schon einiger Übung bedarf die einzelnen Aromen zu unterscheiden und zu benennen.

  • Alkohol: Alles was Zucker enthält kann durch Hefe zu einem alkoholischen Getränk vergoren werden. Je mehr Zucker in den Trauben ist, desto höher kann der Alkoholgehalt ausfallen. Alkoholreiche Weine wirken meist schwer und breit, Weine mit geringerem Alkoholgehalt dagegen leicht, elegant und feinfruchtig.

  • Säure: Die Säure im Wein prägt den entscheidenden Charakter und vollendet den Geschmack. Wein enthält vorwiegend Weinsäure, Apfelsäure und Milchsäure. Bei vollreifen Trauben überwiegt die mildere Weinsäure. Die Kunst des Winzers besteht deshalb darin, den richtigen Lesezeitpunkt zu bestimmen.

  • Süsse: Je reifer die Trauben desto höher der Zuckergehalt, der von den Hefen vergoren werden kann. Was an gewünschtem Zucker nach der Gärung im Wein verbleibt, nennt man Restzucker. Dieser Restzuckergehalt wird in Gramm pro Liter gemessen, wobei die Vorgaben von Land zu Land verschieden sind.

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